Kaltwachsstreifen

Schmerzhaft aber Wirkungsvoll - Hier findest du alle Infos zur Anwendung & die besten Produkte

Aktualisiert am: 26. Juli 2018
Kaltwachsstreifen
Schmerzhaft aber wirkungsvoll. Möchtest du deine Haare dauerhaft und schmerzfrei entfernen, so empfehlen wir dir ein IPL Gerät. Die besten findest du ihn unserem Test.
Die Epilation der Körperhaare in Form von Waxing hat eine lange Tradition und wird bereits seit Jahrtausenden praktiziert. Heutzutage gibt es allerdings eine bequeme und sichere Alternative zu Warmwachs und Sugaring – die Kaltwachsstreifen. Diese sind für Männer und Frauen gleichermaßen geeignet und müssen nicht umständlich in einem speziellen Gerät aufgewärmt werden. Außerdem musst du keine Angst vor Verbrennungen haben, denn Kaltwachsstreifen werden einfach zwischen den Handflächen erwärmt, auf die Haut aufgelegt und kurze Zeit später ruckartig abgezogen. Ein Kinderspiel selbst für einen Laien. Aber gibt es trotz der simplen Anwendung Unterschiede zwischen den Produkten der verschiedenen Hersteller? Wir haben uns für dich aufgemacht und die gängigsten Produkte und Marken von Kaltwachsstreifen getestet. Unsere fünf Favoriten möchten wir dir vorstellen und dir anhand dieser erklären, worauf du beim Kauf von Kaltwachsstreifen achten solltest.
 
Testsieger
Veet Kaltwachsstreifen

Veet Kaltwachsstreifen

Preis-Leistungs-Sieger
ISANA Kaltwachsstreifen

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Balea Kaltwachs

Balea Kaltwachs

Pilca Kaltwachsstreifen

Pilca Kaltwachsstreifen

Depilan Kaltwachsstreifen

Depilan Kaltwachsstreifen

Bewertung 1,3 1,4 1,7 1,9 2,0
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Veet Kaltwachsstreifen
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Balea Kaltwachs
Pilca Kaltwachsstreifen
Depilan Kaltwachsstreifen
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Hilfreichste Kundenbewertung bei Amazon Der Versand ist super schnell und die Gelwachssteifen sind mit normalen Kaltwachsstreifen gar nicht zu vergleichen! Sie sind super um Haare zu entfernen, jedoch nur wenn die Haare lang genug sind. Kurze Stoppeln können damit nicht entfernt werden, aber das ist ja immer der Fall bei dieser Enthaarungsmethode.. - - (…) Ich habe alles nach Anleitung gemacht und leider sind noch Härchen übrig geblieben, die eigentlich hätten weggerissen werden müssen. Das war schade. Nach mehrmaligem Aufdrücken und abziehen ging es dann. Machbar, aber sicher gibt es bessere. Für den Preis ist es aber in Ordnung. Sehr sehr supper produkt,ich verwende seit 5-6 jahre lange, für überall kann man benutzen ich nehm eigentlich für intim und pflegt ganz sauber.sehr supper!!
Anwendungsgebiete Körper, Gesicht, Achseln, Bikinizone Gesicht, Bikinizone Körper Bikini, Gesicht, Körper Körper, Gesicht, Achseln, Bikinizone
Hautverträglichkeit Dermatologisch getestet Dermatologisch getestet Dermatologisch getestet Dermatologisch getestet Dermatologisch getestet
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Die Produkte des Tests im Detail

Depilan Kaltwachsstreifen – die schnelle Lösung

Die Kaltwachsstreifen vom Depilan beinhalten Honigextrakte und Vitamin E. Diese pflegen die Haut schon während der Enthaarung und stellen somit eine perfekte Basis dar. Die Streifen sind auf eine Anwendung im Körperbereich ausgerichtet und dementsprechend relativ groß. Besonders bequem ist die Enthaarung der Beine, da nicht so oft angesetzt werden muss.

Pilca Kaltwachsstreifen für sensible Haut

Die Enthaarungsstreifen von Pilca sind besonders gut für Menschen mit sensibler Haut geeignet, da in der Masse Kamelienöl und Vitamin E verarbeitet sind. Diese schonen und beruhigen die Haut während der Anwendung. Da die Streifen relativ klein sind werden sie vorrangig für kleine, empfindliche Areale wie Gesicht und die Bikinizone Anwendung finden.

Der Preis-Leistungssieger – Kaltwachsstreifen von Isana

Diese Kaltwachsstreifen eignen sich für die Behandlung kleiner, empfindlicher Areale, beispielsweise der Bikinizone. Das Produkt ist nicht nur kostengünstig, sondern auch effektiv und hautschonend. Um diesen gewünschten Effekt zu erreichen, beinhalten die Streifen beziehungsweise das Wachs Extrakte von Aloe Vera beziehungsweise etwas Traubenkernöl. Dieses nährt die Haut und spendet Feuchtigkeit, was zur Beruhigung beiträgt und das Risiko für Reizungen reduziert.

Balea Kaltwachsstreifen mit Aloe Vera und Mandelöl

Falls du vorhast, deine Körperbehaarung mit Hilfe von Kaltwachsstreifen langfristig zu beseitigen, ist dieses Produkt wahrscheinlich das Richtige für dich. Die Packung enthält 40 doppelte Vließstreifen und stellt einen gehörigen Vorrat an Enthaarungsstreifen dar. Außerdem sind diese Wachsstreifen sehr gut verträglich, da hier natürliche Extrakte zum Einsatz kommen – jene von Aloe Vera und Mandelöl. Während das Aloe Vera die Haut beruhigt, versorgt das Mandelöl sie mit Feuchtigkeit – ein gelungenes Doppel mit sehr guter Hautverträglichkeit.
 

Unser Testsieger – die Veet Kaltwachsstreifen

Unser Favorit bei den Enthaarungsstreifen ist ganz klar Veet. Diese sehr beliebte Marke bietet mehrere Ausführungen der Streifen an, sodass du deine Auswahl ganz deinem Hauttyp und deinen Zielen anpassen kannst. Es gibt sowohl Produkte für sensible Haut, die mit speziellen Wirkstoffen angereichert sind, welche die Haut während der Behandlung pflegen, sowie eine herkömmliche Variante für normale Haut. Außerdem gibt es die Veet Kaltwachsstreifen in unterschiedlichen Größen, die auf verschiedene Bereiche abgestimmt sind. Möchtest du kleine Areale wie die Bikinizone, der Augenbrauenpartie oder die Oberlippe behandeln, bietet sich der Kauf von kleinen Enthaarungsstreifen an. Für eine Anwendung an größeren Stellen wie Armen und Beinen bietet sich die herkömmliche Variante an.

Fazit

Unser Kaltwachsstreifen Test ist im Allgemeinen sehr positiv ausgefallen, da kein einziges der getesteten Produkte durchgefallen ist. Die meisten Hersteller setzen zudem auf den Einsatz ätherischer Öle bei der Herstellung ihrer Kaltwachsstreifen, was sich ebenfalls positiv auf die Anwendung und das Hautgefühl danach auswirkt. Auf dem Markt gibt es viele Anbieter und unterschiedliche Produkte in unterschiedlichen Größen, sodass dir eine breite Palette zur Auswahl steht. Die Kaltwachsstreifen Erfahrungen zeigen, dass sich besonders Produkte von Veet auszeichnen, was auch die Marktführung dieses Labels erklärt.

Kaltwachsstreifen -  was ist das überhaupt?

Wer sich jetzt gefragt hat, worum es bei Kaltwachs, Warmwachs und Co. überhaupt geht, für den gibt es hier nochmal einen Schnellüberblick: Bei Kaltwachsstreifen handelt es sich um doppelte Vliesstreifen, die mit einer Wachsschicht überzogen sind. Diese Schicht befindet sich zwischen den beiden Streifen, damit das Wachs bis zum Gebrauch sauber bleibt. Bei der Anwendung werden die Streifen auseinandergezogen, mit der Wachsschicht auf die Haut aufgerieben und nach etwas Einwirkzeit ruckartig abgezogen. Ob Beine, Arme, Bikinizone, Intimbereich oder Gesicht (Wangen, Kinn, Damenbart, Augenbrauen etc.) – im Idealfall sind alle Haare auf dem Wachsstreifen kleben geblieben und die nun glatte Haut ist großflächig für mehrere Wochen haarfrei. Im Unterschied zu Warmwachs werden bei einer Anwendung von Kaltwachs Risiken wie Verbrennungen im Keim erstickt, da du wie Wachsstreifen nicht im herkömmlichen Sinne erhitzen musst. Die Anwendung von Kaltwachsstreifen ist sehr einfach, hautfreundlich, erfordert wenig Zeitaufwand, kein Hintergrundwissen und kann auch von einem Laien problemlos zuhause ausgeführt werden. Kaltwachsstreifen bescheren dir außerdem eine glatte und weiche Haut für mehrere Wochen.

Was ist der Unterschied zwischen Warmwachs und Kaltwachs?

Der große Unterschied zwischen Warmwachs und Kaltwachsstreifen besteht in ihrer Anwendung. Warmwachs wird im Voraus erhitzt und mit einem Spatel auf die Haut aufgetragen. Abhängig von der Art des Wachses trocknet dieses entweder einfach als dünne Schicht auf der Haut oder aber es müssen ebenfalls Vliesstreifen verwendet werden. In diesem Fall werden die Streifen auf das noch warme Wachs angedrückt, so, dass die gesamte mit Wachs bestrichene Fläche abgedeckt ist und etwas antrocknen kann.
Bei Kaltwachsstreifen befindet sich die Wachsschicht bereits „vorgefertigt“ auf den Vliesstreifen, die im Prinzip nur noch auf die Haut aufgelegt und kurz fest gedrückt werden müssen.

Bei beiden Varianten wird das Wachs beziehungsweise die Wachsstreifen anschließend im trockenen Zustand entgegen der Haarwuchsrichtung ruckartig abgezogen. Dabei bleiben die Haare in der Masse kleben, wodurch die behandelte Stelle haarfrei wird.

Wie wende ich Kaltwachsstreifen richtig an?

Zur Vorbereitung auf die Anwendung von Kaltwachsstreifen solltest du dir Babypuder und ein beruhigendes Aloe Vera Gel in Reichweite stellen. Als nächstes machst du dir Gedanken, ob du die Streifen mit den Händen oder in warmem Wasser aufwärmen willst. Im letzteren Fall musst du dir eine Schüssel mit warmem (es muss nicht kochend heiß sein) Wasser bereitstellen oder die Prozedur gleich ins Badezimmer verlegen.

Nun geht’s ans Wachsen. Mache die zu enthaarende Stelle frei und streife eine dünne Schicht Babypuder darüber. Es muss nur so viel sein, dass der Schweiß abgefangen wird, denn sonst bleibt das Wachs schlechter kleben. Außerdem schützt das Babypuder vor Hautirritationen, da es einen Film auf der Haut bildet und dadurch verhindert, dass das Wachs in direkten Kontakt mit dieser kommt.

Als nächstes schnappst du dir einen doppelten Kaltwachsstreifen und legst ihn entweder für 2-3 Minuten in das warme Wasser oder du reibst ihn zwischen den Händen, bis du merkst, dass das Wachs weich geworden ist. Danach ziehst du die Wachsstreifen auseinander und drückst sie auf die Stelle, die du behandeln möchtest. Lasse das Wachs trocknen.
Im Anschluss daran ziehst du die Streifen entgegen der Wuchsrichtung deiner Haare möglichst schnell und ruckartig ab. Die Haare werden herausgerissen und bleiben auf dem Streifen kleben. Sobald du das gewünschte Areal fertig behandelt hast, entfernst du die Wachsreste und gibst ein pflegendes Gel oder eine Creme drauf. Für die restlose Entfernung von Wachsresten befinden sich in der Packung meist spezielle Pflegetücher, welche in ätherische Öle getränkt sind. Solltest du keine solchen Tücher in der Packung finden, kannst du auch ein paar Tropfen Olivenöl auf ein Wattepad träufeln und das Wachs damit abwischen – das hat den gleichen Effekt.

Mit welchen Nebenwirkungen muss ich rechnen?

Bei der Anwendung von Kaltwachsstreifen gibt es so gut wie keine Nebenwirkungen. Das Wachs ist nicht heiß genug, um Verbrennungen zu verursachen und du arbeitest auch nicht mit scharfen oder spitzen Gegenständen. Das einzige, was passieren könnte, ist, dass deine Haut gereizt ist und sich kleine Pickel bilden (die jedoch schnell wieder verschwinden) oder dass die nachwachsenden Haare einwachsen. Dem Einwachsen der Haare kannst du vorbeugen, indem du deine Haut aller paar Tage beim Duschen mit einer Bürste abschrubbst oder ein Peeling benutzt.

Dieses „Schrubben“ hat übrigens einen weiteren positiven Effekt: Die Haut wird besser durchblutet. Dadurch wird sie nicht nur straffer und fester, diese Prozedur verhindert auch das Aufkommen von Falten und Cellulite.

Wie lange bleibt die behandelte Stelle haarfrei?

Nach einer Kaltwachsanwendung bleiben die Haare meist für 2-4 Wochen weg, ehe sie wieder nachwachsen. Die haarfreie Zeit hängt stark von deinem Organismus und von der individuellen Dauer deiner Haarzyklen ab. Bei regelmäßiger Behandlung steigt die haarfreie Zeit jedoch an, da sich die einzelnen Zyklen synchronisieren. Du kannst aber auch zu Beginn versichert sein: Durch eine Behandlung mit Kaltwachsstreifen bleibt die Haut viel länger glatt als nach einer Rasur.

Kaltwachsstreifen im Vergleich zu anderen Haarentfernungsmethoden?

Die gängigste Methode der Depilation – also die Entfernung der Haare an der Oberfläche – ist die Rasur. Im direkten Vergleich mit der Anwendung von Kaltwachsstreifen schneidet die Rasur jedoch schlecht ab. Der größte Nachteil dabei ist das ständige, meist tägliche, Strapazieren der Haut. Gerade bei Anwendung stumpfer Klingen in den Rasierern, die nicht regelmäßig gewechselt werden, ist die Gefahr für Mikroverletzungen sehr hoch. Dies sind kleine Risse und Schnitte, die beim Rasieren entstehen und sich oftmals entzünden. Die Folge dieser Verletzungen ist trockene, empfindliche Haut, Ausschläge und Rötungen.
 
Die Epilation, bei der die Haare samt Wurzel herausgerissen werden, unterscheidet sich maßgeblich von der Depilation. Die Behandlung mit einem Epilierer ist hierbei die gängigste und erfolgreichste Methode. Vergleicht man diesen mit der Anwendung von Kaltwachsstreifen, schneidet er besser ab. Dies liegt zum einen daran, dass ein Epiliergerät, vorausgesetzt es ist batteriebetrieben, jederzeit und überall angewendet werden kann und die Haare restlos entfernt. Beim Kaltwachs hingegen sollten spezielle Tücher ein ständiger Begleiter sein, da oftmals Wachsreste abgewischt werden müssen. Außerdem ist der Kauf eines Epiliergeräts eine einmalige Investition, wohingegen Kaltwachsstreifen immer wieder neu erworben werden müssen.
 
Wer auf der Suche nach der perfekten Haarentfernungsmethode ist, kommt am IPL nicht vorbei. Verglichen mit anderen Maßnahmen ist die Entfernung der Haare mittels Licht nicht nur am hautschonendsten und effektivsten, sondern auf lange Sicht auch am günstigsten. Bei der IPL-Haarentfernung wird die entsprechende Stelle „geblitzt“, was zu einem dauerhaften (!) Ausfall der einzelnen Haare führt. Auch IPL Geräte musst du nur ein Mal kaufen, was dir extrem viel Geld und vor allem Zeit erspart.

Autor

Rolf Baumann

Rolf Baumann ist leidenschaftlicher Blogger und Programmierer. Er lebt und arbeitet in Köln.

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