Damenbart entfernen

Rasieren, lasern, wachsen oder epilieren? Hier findest du alle Infos!

Aktualisiert am: 18. März 2018
Damenbart
Neben dem Wachsen und dem Sugaring kann der Damenbart natürlich auch rasiert oder gezupft werden. Wirklich permanent entfernt ihn aber nur Laser und IPL
Gerade Frauen leiden oft unter ihrem Haarwuchs. Das heutige Schönheitsideal legt einem nahe, dass ein haarfreier Körper einfach ästhetischer ist. Das Problem ist nur, dass relativ wenige erwachsene Frauen mit einem haarfreien Körper gesegnet sind – die meisten müssen daher zu Enthaarungsprodukten greifen. Oftmals bekommen Frauen sogar einen Damenbart, der sich zu einer psychischen Belastung für die Betroffene entwickeln kann.

Damit es überhaupt nicht so weit kommt, ist es lohnenswert, mit der Enthaarung unerwünschter Partien zu beginnen, bevor sich der psychische Druck aufbauen kann. Selbstverständlich gibt es sehr viele Methoden, wie man Haare entfernen kann. Wir haben die Gängigsten für dich zusammengefasst haben.

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Warum manche Frauen einen Damenbart bekommen

Während der Pubertät verändert sich unser Körper und die Hormone spielen verrückt. Während es bei Männern üblich ist, dass die Gesichtsbehaarung sprießt, gilt es bei Frauen als Attraktivitätsmerkmal, haarfrei zu sein. Was sind also die Damenbart Ursachen und warum treten die lästigen Haare auf der Oberlippe nicht bei allen auf?

In der Pubertät stößt der Körper Androgene, also männliche Geschlechtshormone aus, welche für den Haarwuchs verantwortlich sind. Diese männlichen Geschlechtshormone werden auch in weiblichen Körpern von den Nebennieren und den Eierstöcken produziert. Reagiert die betroffene Frau besonders empfindlich auf Androgene, kann es zu einem vermehrten Haarwuchs kommen. Ebenso verhält es sich, wenn der Körper schlicht und einfach zu viele männliche Hormone produziert. Das ist die Hauptursache dafür, dass manche Frauen unter übermäßiger Körperbehaarung leiden, während andere solchen Problemen nie ausgesetzt sind.

Damenbart entfernen – welche Methoden gibt es?

Gesichtsepilierer wie der Satinelle Advanced von Philips enthaaren effektiv aber nicht schmerzfrei.
Es gibt viele unterschiedliche Methoden, einen Damenbart loszuwerden. Bevor man sich für eine dieser Methoden entscheidet, beziehungsweise damit beginnt herum zu probieren, sollte man sich an seinen Arzt wenden. Dieser sollte im Voraus eine hormonelle Störung ausschließen. Sollte eine solche Anomalie vorliegen, kann der verstärkte Haarwuchs mit einer speziell abgestimmten Hormoneinnahme eingedämmt oder sogar unterbunden werden. In diesem Fall bedarf es keiner manuellen Behandlung durch die Betroffene. Hat der Hausarzt oder Dermatologe eine hormonelle Störung ausgeschlossen, kannst du die folgenden Methoden in Augenschein nehmen:

Damenbart rasieren

Rasieren ist die einfachste, aber auch die schlechteste Methode um einen Damenbart zu entfernen. Es ist zwar relativ günstig sich einen Rasierer anzuschaffen und es dauert nur ein paar Minuten, ein Oberlippenbärtchen abzurasieren. Andererseits birgt es aber viele Nachteile. Zum einen wachsen die Haare sehr schnell stoppelig nach, was gerade bei Frauen einen ungepflegten Eindruck macht. Zum anderen könntest du mitten im Gesicht einen Ausschlag von der Rasur oder einen Rasurbrand bekommen. Auch eingewachsene Härchen sind nach dem Rasieren keine Seltenheit. Falls du dies mit Make-up überdecken willst, wirst du im Endeffekt noch mehr Pickel bekommen. Um diesem Teufelskreis zu entrinnen, solltest du davon absehen, deinen Damenbart mit einem Rasierer behandeln.

Damenbart wachsen

Einen Damenbart zu wachsen, ist allemal besser und schonender, als ihn zu rasieren. Beim Waxing wie auch bei der Haarentfernung mit Sugaring Paste werden die Haare mit einem kurzen Ruck herausgerissen und wachsen dann, wenn man Glück hat, erst nach 2-3 Wochen wieder nach. Der eigentliche Unterschied der beiden Anwendungen besteht darin, dass beim einen Wachs und beim anderen eine Zuckerpaste zum Einsatz kommt. Hierbei ist zu beachten, dass Wachs entgegen der Haarwuchsrichtung abgezogen wird. Sugaring hingegen wird in Wuchsrichtung angewendet. Waxing ist relativ schonend für die Haut, da die Prozedur nur alle paar Wochen wiederholt werden muss.Allerdings hat auch Wachsen seine Nachteile. Falls du schmerzempfindlich bist, solltest du die Hände davon lassen, da die Methode ziemlich unangenehm sein kann. Zudem solltest du dir immer bewusst sein, dass man sich beim Wachsen eines Damenbärtchens sehr leicht verbrennen kann, da das Wachs heiß aufgetragen werden muss und erst auf der Haut abkühlt. Aus diesem Grund solltest du dich möglichst von einer ausgebildeten Kosmetikerin behandeln lassen, was auf Dauer relativ teuer sein kann.

Bedenke, dass man während der Schwangerschaft und Stillzeit besonders schmerzempfindlich ist, weswegen du in dieser Zeit auf Waxing verzichten solltest.

Damenbart epilieren

Einen vernünftigen, hochwertigen Epilierer bekommt man ab ca. 80,- € im Internet oder im Fachhandel. Die meisten Gesichtsepilierer arbeiten entweder mit Batterien oder werden per Kabel mit der Steckdose verbunden. Selbst für Anfänger ist die Handhabung eines Gesichtsepilierers ziemlich einfach, da er einfach nur senkrecht auf die Haut gesetzt, eingeschaltet und gegen den Haarwuchs gerollt wird. Dadurch werden maschinell mehrere Haare auf einmal ausgezupft, wobei man auch hier mit etwas Glück nur alle 2-3 Wochen epilieren muss. Das Problem beim Epilieren ist, dass es sich noch schmerzhafter anfühlt als das Waxing. Während beim Wachsen die gesamten Haare mit einem Ruck herausgerissen werden, geschieht dies beim Epilieren langsam und somit schmerzhafter. Außerdem ist hier die Gefahr groß, dass einzelne Härchen einwachsen, was zu unschönen Entzündungen führen kann. Mit der Epilation verhält es sich ebenso wie mit dem Waxing – auch hier sollten stillende Mütter und vor allem Schwangere auf die Anwendung während dieser Zeit verzichten, um unnötigen Schmerzen aus dem Weg zu gehen.

Damenbart zupfen

Das Zupfen des Damenbartes ist die wohl gängigste Methode, um lästige Härchen loszuwerden. Die eigentliche Prozedur dauert nicht lange und hält meistens für 1-2 Wochen an. Allerdings ist sie nicht schmerzfrei und mit viel Feinarbeit verbunden. So kann es durchaus vorkommen, dass einzelne Haare übersehen werden und immer wieder gezupft werden muss. Für den Alltag eignet sich das Zupfen eher weniger, weil die Haare relativ schnell nachwachsen und in ihrem Wuchs und Ausmaß überhaupt nicht gehemmt werden.

Für das Zupfen wird dabei nicht zwingend eine Pinzette verwendet. Viele Kosmetikerinnen bieten eine Haarentfernung mit Faden an. Auch hier solltest du bedenken, dass das Ergebnis nicht lange anhält und sehr sorgfältig gearbeitet werden muss.

Damenbart: Enthaarungscremes und Bleichen

Enthaarungscreme eignet sich nur bedingt zur Entfernung eines Damenbartes. Es gibt viele Berichte von Personen, bei denen Enthaarungscremes nicht oder nur teilweise wirken. Zusätzlich basiert die Zusammensetzung von Enthaarungscremes auf chemischer Basis. Die obere Hautschicht wird somit einer oftmals aggressiven Lösung ausgesetzt, was gerade bei sensibler Haut zu Ausschlägen führen kann. Im Voraus kann nicht zuverlässig gesagt werden, ob eine Behandlung den gewünschten Erfolg bringt und wie oft eine Anwendung erfolgen muss. Im Schnitt wird Enthaarungscreme einmal wöchentlich angewendet.

Eine weitere chemische Methode ist das Bleichen der Oberlippe. Diese Behandlung kommt nur bei Frauen mit einem leichten Flaum in Frage und sollte nicht bei festem Haar oder starkem Haarwuchs angewendet werden. Bei dieser Methode berichten viele Frauen von Ausschlägen nach der Behandlung, wobei es in seltenen Fällen auch zu Pigmentstörungen kommen kann.

Damenbart entfernen durch Hausmittel

Es existieren auch einige Hausmittel, mit denen sich ein Damenbart entfernen, beziehungsweise behandeln lassen kann. Von einer tatsächlichen „Entfernung“ kann deshalb nicht die Rede sein, weil diese Hausmittel die Haare einfach nur aufhellen. Dadurch fallen sie zwar optisch weniger auf, sind aber dennoch in gleicher Anzahl vorhanden. Ein Ausbleichen des Damenbartes kann mit Zitronen- oder Gurkensaft erreicht werden. Hierfür wird der Saft auf die zu behandelnde Stelle aufgetragen und nach 5-10 Minuten Einwirkzeit wieder abgewaschen. Diese Prozedur muss täglich wiederholt werden, um überhaupt einen Effekt zu erzielen.

Du solltest darauf achten, dass Zitronensaft die Haut austrocknet. Darum solltest du nach der Anwendung eine Feuchtigkeitscreme auftragen.

Damenbart lasern

Die letzte und mit Abstand effektivste Methode, einen Damenbart zu entfernen ist die Behandlung mit Laser beziehungsweise IPL-Haarentferner. Diese Methode ist die fortschrittlichste und effektivste und wird in vielen dermatologischen Praxen und Kosmetikinstituten angeboten. Die technologische Entwicklung ist heutzutage sogar so weit, dass es spezielle IPL-Geräte für zuhause gibt. Diese funktionieren mithilfe einer neuartigen Lichttechnologie. Der Lichtimpuls auf der Haut wird von den einzelnen Härchen absorbiert und zur Wurzel geleitet. Dort wird das Licht in Wärme umgewandelt und verödet den Haarfollikel, sodass dieser keine neuen Wurzeln mehr produziert. Eine Anwendung mit einem IPL-Heimgerät ist besonders für Menschen mit heller Haut und dunklen Haaren geeignet. Ein Damenbart sollte ungefähr aller 2-3 Wochen nachbehandelt werden, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Unter normalen Umständen wachsen die Haare nicht mehr nach, außer die betroffene Person erkrankt an einer hormonellen Störung.

Damenbart dauerhaft entfernen – ist das wirklich möglich?

Es ist durchaus möglich, sich den Damenbart dauerhaft entfernen zu lassen. Die IPL-Technologie, ist die einzige, die sich wirklich dafür eignet. Dabei misst du nicht unbedingt ein teures Kosmetikstudio aufsuchen - du kannst die Anwendung einfach zuhause mit einem IPL Heimgerät durchführen. Wenn du dir nicht sicher bist, ob die IPL Haarentfernung für dich geeignet ist, kannst du dies hier nachlesen.

Im Allgemeinen ist die Anwendung nicht für Menschen geeignet, die an Krebs leiden, Psychopharmaka einnehmen, schwanger sind, stillen oder Verletzungen, wie Akne, Sonnenbrand oder ähnliches, auf der Haut haben. Außerdem dürfen Muttermale, Sommersprossen und Pigmentflecken nicht behandelt werden. Allerdings gibt es spezielle weiße Stifte, mit denen die Flecken abgedeckt werden können, falls diese nur vereinzelt auf der zu behandelnden Stelle auftreten.

Darf man IPL oder Laser Geräte auf Tätowierungen oder auf ein Tattoo anwenden?

Solltest du Tätowierungen, also auch Permanent Make-Up, im Gesicht haben, solltest du vor der Anwendung mit deinem Dermatologen Rücksprache halten. Im Normalfall darf tätowierte Haut nicht mit IPL oder Laser Haarentfernung behandelt werden. In diesem Fall könntest du dich über eine Nadelepilation schlau machen.Allerdings berichten Kundinnen relativ oft, dass diese Anwendung schmerzhaft ist und zu leichten Verbrennungen führen kann. Lasse dich von einer für diesen Bereich speziell ausgebildeten Kosmetikerin mit Erfahrung beraten, ob diese Methode für dich in Frage kommt.

Fazit: Welche Methode zur Haarentfernung ist am besten?

Am besten eignet sich in jedem Fall die Haarentfernung mittels IPL oder Laser. Diese ist hautschonend, schmerzfrei und vor allem dauerhaft. Außerdem kannst du dir viel Geld sparen, wenn du einmalig in ein IPL-Gerät für zuhause investierst und nicht jede Behandlung im Kosmetikstudio einzeln bezahlst. Die IPL-Geräte für den Heimgebrauch haben eine sehr lange Lebensdauer und sind mit vielen Impulsen ausgestattet, sodass es eine einmalige Investition ist, die deine Haare permanent entfernt.

So kannst du ganz leicht deine Haare lasern. Wenn du dich an alle Vorsichtsmaßnahmen hältst, brauchst du dir auch keine Sorgen über Nebenwirkungen zu machen. Du kannst deinen Damenbart in Ruhe vor dem Fernseher oder beim Musik hören entfernen, ohne auch nur das Haus verlassen zu müssen – eine lohnende Investition!

Autor

Melanie Sauer

Die gelernte Kosmetikerin Melanie Sauer beschäftigt sich seit 2014 intensiv mit dem Thema der dauerhaften Haarentfernung. Gemeinsam mit ihrem Mann betreibt sie ein Kosmetikstudio in München.

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