Richtig rasieren

Die tägliche Bartrasur richtig durchgeführt - für eine glatte und gepflegt aussehende Männerhaut.

Aktualisiert am: 19. Oktober 2018


Richtig rasieren
Unsere Empfehlung für eine glatte Nassrasur ist der Gilette Fusion5 Proglide. Als dazupassenden Rasierschaum empfehlen wir den Nivea Men Sensitive Rasierschaum im 6er Pack.
Beinahe ist es erschreckend zu wissen, dass rund 90 Prozent aller Männer heutzutage, die komplette Glattrasur bevorzugen. Immerhin wird es so auch in unzähligen Werbespots vermittelt: “Eine glatte Haut ohne Stoppeln ist begehrenswert und kommt gut bei den Frauen an!” Und im Gegenzug dazu: “Unrasierte Männer sind ungepflegt!” Eigentlich eine ziemlich fiese Einstellung, immerhin finden nicht alle Männer einen Bart im Gesicht unattraktiv oder störend. Und dann gab es schließlich noch Zeiten, zu denen der Dreitagebart oder Ziegenbart salonfähig waren. Ebenso wie Haare unter den Achseln. Wie es scheint, ändern sich auch diese Trends ziemlich schnell und so geht es heute darum, die Bartrasur möglichst unfallfrei in die tägliche Pflege zu integrieren. Aber was bedeutet “richtig rasieren und pflegen” eigentlich und wie komme ich zu einer glatten und gut aussehenden Männerhaut?

Richtig rasieren mit dem richtigen Werkzeug

Ob High-Tech Klinge oder Rasierhobel - auf die Technik kommt es an!

Fakten zur Bartrasur

Männer tragen Bärte seit unzähligen Jahren, wer früher keinen Bart hatte, der war kein richtiger Mann. Immerhin galt eine glatte Gesichtshaut als Zeichen der Jugend und war alles andere als männlich. Heute ist das etwas völlig anderes und Frau erwartet sogar, dass sich Mann genügend Zeit für die Bartpflege und Rasur nimmt. Ganz neben der Haarentfernung der Beine, dem Intimbereich und den Achseln. Eine Frage des Stils ist es hingegen, ob sich Mann trocken oder mittels Nassrasierer, elektrisch mit einem Epilierer oder manuell rasieren möchte. Hier hat die gute Frau wenig mitzureden, immerhin ist es der Mann, der folglich 3000 Stunden seines Lebens mit einem Rasierer in der Hand verbringen muss. Und er ist es auch, der künftig 800 Meter Haar aus seinem Gesicht entfernen soll. Damit das perfekte Glattsein nun aber funktioniert, hier die wichtigsten Informationen.

Richtig rasieren Anleitung und Tipps

Für die richtige Rasur gibt es inzwischen umfangreiche Anleitungen, wie auch wir eine zu bieten haben. Nach dieser steht einer perfekt aussehenden Haut nach der Rasur nichts mehr im Wege. Denn auch eingewachsene Haare, Rasierpickel und normale Pickel sind ein Problem, welche die Rasur zusätzlich aufwändig und schmerzhaft machen können.

Feuchtigkeit und Vorbereitung

Zunächst gehört es zu einer professionellen und hygienischen Rasur dazu, die Haut und die Haare mit Feuchtigkeit zu versorgen. Am besten funktioniert das mit warmem Wasser und vielleicht einem milden Reinigungsgel. So werden auf der einen Seite die dicken Barthaare etwas weicher, andererseits wird verhindert, dass kleinste Staubpartikel und Bakterien in mögliche offene Stellen gelangen und sich entzünden. Die perfekte Rasur findet demnach direkt nach der Dusche statt, wenn die Haut ausreichend Zeit hatte, aufzuweichen und sauber zu werden. Ein mildes Waschpeeling entfernt zusätzlich Hautschüppchen und Unreinheiten wie Fett, Schmutz oder andere Partikel. Eine gute Vorbereitung ist also absolut wichtig und unerlässlich für eine glatte und vor allem gesund aussehende Haut.

Passendes Rasiermittel verwenden

Es scheint immer noch genügend Männer zu geben, die anstelle eines Rasiergels oder eines Rasierschaumes, einfaches Duschgel verwenden. Tatsächlich entsteht der Eindruck, beide Produkte würden sich nicht viel nehmen, außer dass das Duschgel um einiges günstiger in der Anschaffung ist, als Rasiergel / Rasierschaum. Trotzdem enthalten gerade diese Produkte antibakterielle und antientzündliche Inhaltsstoffe. Darüber hinaus versorgen besonders die Gele die Haut mit zusätzlich Feuchtigkeit. Es lohnt sich also, ein gutes Rasiergel anzuschaffen. Auch deshalb, weil der Rasierer selbst besser über die Haut gleiten kann und die Haut vor Hautreizungen und Rasurbrand schützt.

Gibt es einen Unterschied zwischen Rasierschaum und Rasiergel?

Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen Rasiergel und Rasierschaum und meist fällt die Entscheidung aufgrund persönlicher Vorlieben. Aber gibt es überhaupt solch große Unterschiede, außer die spürbare Konsistenz?

Rasierschaum

Rasierschaum ist ein luftiger und leichter Schaum, der nach mehrmaligem Schütteln aus einer Flasche gedrückt wird. Er lässt sich leicht und schaumig im Gesicht verteilen. Rückstände nach der Rasur lassen sich einfach unter warmem Wasser abspülen. Sehr viele Männer bevorzugen den Schaum aufgrund seiner Leichtigkeit und der besseren Verteilung. Auch der Preis sei zu nennen - denn Rasierschaum ist meist günstiger als das Gel.

Rasiergel

Rasiergel enthält meist mehr Zusatzstoffe, welche die Haut mit zusätzlichen Nährstoffen versorgen. Die oft reichhaltigen Formeln sind speziell für empfindliche Haut geeignet bzw. für Menschen, die ihrer Haut etwas Gutes tun wollen. Außerdem empfinden viele Männer das Gel als besseres Gleitmittel, sodass die Klinge schöner über das Gesicht fährt. Der Rasierer gleitet leichter und gleichmäßiger, da sich das Gel perfekt um die einzelnen Haare legt und diese umschließt. Auch für die Haut ist das Gel eine Art Schutz vor der scharfen Klinge.

Warum unbedingt Rasiercreme oder Gel verwendet werden sollte

Wer bislang auf hochwertigen Rasierschaum oder Rasiercreme verzichtet hat, der sollte sich dies noch einmal überlegen. Immerhin sind Barthaare sehr drahtig und hart, im Vergleich dazu ist die Haut aber trotzdem weich und zart. Es ist eine wahnsinnig schwere Aufgabe, die harten Stoppeln abzurasieren ohne die Haut darunter zu beschädigen. Das A und O ist demnach die Feuchtigkeitsversorgung durch Rasiergel und die Verwendung eines hochwertigen Rasierpinsel. Die Haare werden weicher und leichter zu schneiden. Auch benötigt man weniger Kraft und die Klinge kann sanfter über das Gesicht gleiten. Die Creme oder das Gel legt sich zudem wie ein Schutzfilm auf die Haut und verhindert, dass die Klinge an der Haut entlang schabt. Zudem beruhigt das Gel und kühlt die Haut. Im Anschluss an die Rasur fühlt sich die Haut sauber und erfrischt an.

Richtig rasieren mit dem richtigen Werkzeug

Ob High-Tech Klinge oder Rasierhobel - auf die Technik kommt es an!

Stumpfe Rasierklingen gehören in den Müll

Vor jeder Nassrasur oder Trockenrasur sollten die Rasierklingen des Rasierers überprüft werden. Inzwischen besitzt fast jeder Rasierer mehrere Klingen, meist 5 übereinander liegenden.  Überwiegend sollte das Augenmerk aber auf den Feuchtigkeitsstreifen liegen. Sind diese bleich oder abgenutzt, so müssen die Klingen ausgetauscht werden. Auch ist zu überprüfen, ob die Klingen selbst schon stumpf sind oder sich so anfühlen. Jetzt sollte der Griff zur Ersatzklinge der nächste Schritt sein - denn stumpfe Klingen am Einwegrasierer führen zwangsläufig zu kleinen Hautirritationen und Verletzungen. Können die Haare oder Bartstoppeln nicht mehr sauber abgeschnitten werden, so werden sie durch die stumpfe Klinge eher eingezwickt und heraus gerupft.

Sanfte Züge mit Zeit und Geduld

Wer es morgens eilig hat, der wird entsprechend dazu seine Rasur gestalten. Um die Haut vor Irritationen zu schützen, ist es jedoch unabdingbar, die Klinge möglichst sanft und langsam zu führen. Bestenfalls nutzt man einen schwenkbaren Klingenkopf, der an sich den Konturen anpasst. So ist das glatteste Ergebnis zu erzielen. Tipp: Wer sich Abends nach dem Duschen das Gesicht rasiert, hat zum einen mehr Zeit, andererseits ist die Haut zu diesen Stunden erholter. Morgens ist die Haut ohnehin müde und die Rasuren werden aufgrund von Zeitmangel unsauberer.

Klingen abspülen und reinigen

Klingen werden nur allzu gerne nach der Rasur einfach weggesteckt, ohne diese noch einmal zu reinigen. Und nicht nur das, denn die wenigsten wissen, dass man nicht zweimal über eine Stelle rasieren sollte. Schon gar nicht ohne Rasierschaum oder Gel. Wer eine gute und hochwertige Klinge verwendet, der braucht auch keinen zweiten Durchlauf. Alles andere wird unweigerlich zu Hautreizungen führen. Des Weiteren ist auch der Umgang mit der Klinge nicht unwichtig, denn diese sollte niemals an den Rand des Waschbeckens geschlagen werden. Oft übersieht man Schäden an der Klinge, die im Gesicht zu gefährlichen Schnittverletzungen führen.

Rasieren mit und gegen den Strich

Möglich ist natürlich beides, man kann sich mit dem Strich rasieren, oder aber dagegen. Beginnen sollte man mit der Richtung, die einem am angenehmsten erscheint. Auch hier sind hochwertige und präzise Rasierer absolut wichtig.

Präzise Konturen mit Präzisions Trimmerklinge

Schwer erreichbare Stellen, wie etwa unter der Nase oder um den Mund, sollten mit einer Präzisions-Trimmerklinge rasiert werden. Diese befindet sich auf der Rückseite guter Rasierer, sodass man sich diesen einfach nur einmal herumdrehen muss. Auch hier gilt die Verwendung eines hochwertigen Rasiergels oder Schaum.

Nach der Rasur

Nach der Rasur will die Haut im Gesicht gekühlt werden. Am besten reinigt man sein Gesicht mit kaltem Wasser und tupft es im Anschluss mit einem weichen Handtuch trocken. Wichtig ist hierbei, das Gesicht nicht abzurubbeln, wie es häufig automatisch gemacht wird. Dies würde die Haut aber nur zusätzlich reizen. Ist die Haut trocken, so verlangt sie nach Feuchtigkeit. Ein gutes Aftershave versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und schützt vor Hautirritationen.

Bart richtig gegen den Strich rasieren bei empfindlicher Haut

Bei einer Rasur müssen beide Richtungen abrasiert werden, da die Barthaare in der Regel in alle möglichen Richtungen wachsen. Beginnen sollte man mit der Wuchsrichtung. Aber was ist eigentlich, wenn meine Haut ständig unter Kratzern, Schnitten und Rasurbränden leidet, ich mich aber trotzdem ständig rasieren muss? Eine unangenehme Sache, die aber oft nicht verhindert werden kann, wenn der Arbeitgeber einen rasierten Mann fordert. Wichtig ist, sich an die oben erwähnten Anleitungen zu halten und einen hochwertigen Rasierer, beispielsweise von Braun, Gillette, AEG oder Grundig, zu kaufen.

Empfindliche Haut will umso gründlicher vorbereitet werden, egal ob vor dem Epilieren oder der Verwendung von einem Barttrimmer. Schon das Gesichtswaschgel sollte der Haut Feuchtigkeit spenden und auch die Reinigungslotion darf die Haut nicht reizen. Vielmehr sollte es gut in die Poren einziehen. Am besten funktioniert die Rasur nach einer ausgiebigen Dusche, wenn die Haut genügend aufgeweicht ist. Für die Wahl des richtigen Rasiergels gilt, ausschließlich Produkte mit dermatologisch geprüften Vermerk zu kaufen. Das bedeutet, dass in den Gelen eine Formel enthalten ist, die extrem feuchtigkeitsspendend ist und die Haut effektiv vor Kratzern schützt.

Die Klingen sollten ebenfalls gut gewählt sein und aus einem hochwertigen Mehrfach-Klingensystem bestehen. Inzwischen sind Rasierer mit mindestens fünf Klingen üblich. Hier liegen die Klingen meist dichter aneinander, was die Rasur umso gründlicher und präziser werden lässt.

Während der Rasur ist Druck auf der Klinge zwingend zu vermeiden, auch wenn es den Anschein erweckt, die Rasur würde deshalb gründlicher verlaufen. Spezielle Rasierköpfe machen das möglich. Auch sollte diese sich an die Konturen und Kanten anpassen können und nicht steif sein. Stumpfe und häufig verwendete Klingen müssen unbedingt entsorgt werden, denn sie sind der Hauptgrund dafür, dass sich Hautirritationen entzünden.

Tipp: Empfindliche Haut braucht Zeit bei der Vorbereitung. Vor allem natürlich bei der Intimrasur und bei Frauen an der Bikinizone. Am besten rasiert man diejenigen Stellen zuletzt, die besonders harte Bartstoppeln aufzuweisen haben. Dann hat das Rasiergel länger Zeit um einzuwirken. Tatsächlich ist es auch so keine schlechte Idee, erst ein paar Minuten mit der Rasur zu warten und das Gel einwirken zu lassen.

Autor

Melanie Sauer

Die gelernte Kosmetikerin Melanie Sauer beschäftigt sich seit 2014 intensiv mit dem Thema der dauerhaften Haarentfernung. Gemeinsam mit ihrem Mann betreibt sie ein Kosmetikstudio in München.

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